Unser interaktives Periodensystem zeigt dir alle 118 chemischen Elemente übersichtlich sortiert nach Ordnungszahl, Gruppe und Periode. Ob für Schule, Studium oder Labor – hier findest du alle wichtigen Informationen zu jedem Element auf einen Blick.
Das Periodensystem ist das wichtigste Werkzeug in der Chemie: Es ordnet die Elemente nicht willkürlich, sondern nach ihrer Elektronenkonfiguration und ihren chemischen Eigenschaften. Elemente in derselben Gruppe (Spalte) verhalten sich ähnlich – zum Beispiel sind alle Alkalimetalle (Gruppe 1) hochreaktiv, während Edelgase (Gruppe 18) extrem träge sind.
Klicke einfach auf ein beliebiges Element, um detaillierte Informationen zu öffnen: Ordnungszahl, Atommasse, Elektronenkonfiguration, Schmelz- und Siedepunkt, Entdeckung, Vorkommen und Verwendung. Mit den Filter-Buttons kannst du gezielt nach Elementkategorien (z. B. nur Übergangsmetalle), Perioden (Zeilen) oder Gruppen (Spalten) filtern.
Die waagerechten Zeilen nennt man Perioden (1–7) – sie zeigen, wie viele Elektronenschalen ein Atom hat. Die senkrechten Spalten heißen Gruppen (1–18) – Elemente in derselben Gruppe haben die gleiche Anzahl an Außenelektronen (Valenzelektronen), was ihre chemischen Eigenschaften prägt. Die Ordnungszahl gibt an, wie viele Protonen im Atomkern sitzen – und sie bestimmt die Position im PSE.
Die Elemente lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen: Alkalimetalle (Gruppe 1), Erdalkalimetalle (Gruppe 2), Übergangsmetalle (Gruppen 3–12), Lanthanoide und Actinoide (separat dargestellt), Halbmetalle (Metalloide), Nichtmetalle und Edelgase. Jede Kategorie hat typische Eigenschaften – nutze unsere Filter-Buttons, um gezielt nur eine Kategorie anzuzeigen.
Das Periodensystem wurde 1869 vom russischen Chemiker Dmitri Mendelejew entwickelt. Er ordnete die damals bekannten 63 Elemente nach ihrer Atommasse und stellte fest, dass sich ihre Eigenschaften periodisch wiederholen. Mendelejew sagte sogar die Existenz noch unentdeckter Elemente voraus – und wurde später bestätigt. Heute kennen wir 118 Elemente, von denen die Elemente 1–94 natürlich vorkommen, während die schwereren Elemente (ab 95) künstlich im Labor erzeugt werden.