Metalle unterscheiden sich stark darin, wie leicht sie Elektronen abgeben und dadurch mit anderen Stoffen reagieren. Eisen gibt vergleichsweise leicht Elektronen ab – es gilt als unedles Metall.
In Gegenwart von Sauerstoff und Feuchtigkeit reagiert Eisen deshalb Schritt für Schritt zu Eisenoxid, das wir als Rost kennen. Anders als bei manchen anderen Metallen bildet dieses Eisenoxid keine schützende, dichte Schicht, sondern bröckelt ab – die Reaktion kann so immer weiter in das Metall hineinwandern.
Gold dagegen hält seine Elektronen sehr fest und gilt als Edelmetall – es reagiert unter normalen Bedingungen praktisch nicht mit Sauerstoff oder Wasser. Deshalb bleibt Gold auch nach Jahrtausenden glänzend, während ungeschütztes Eisen mit der Zeit rostet.